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bin ganz neu hier und hab natürlich auch gleich Fragen. Aber vorab etwas zu meiner Person & Geschichte:
26 Jahre, 167cm, ca. 54kg, Raucherin (auch gelegentlich n Joint)
Anfang Januar (KW1): Schnupfen, an einem morgen kleinen Kreislauffkollaps (4x Ohnmacht hinereinander - ja, danacha tat das Köpfchen weh) --> ab zum Arzt, der hat mir 2 Tage Bettruhe verordnet. Dicke Lymphknoten am Hals.
Eine Woche später: Nasennebenhöhlen total dicht und vereitert --> Antibiotikum (Clarithmromycin 250mg) für 5 Tage, 2 Tage krankgeschrieben, kurze Besserung und zur Kontrolle wieder zum HA. Angeblich alles ok, obwohl ich schon über Halsschmerzen klagte. Dicke Lymphknoten am Hals.
KW3: Halsschmerzen wurden immer schlimmer. Dicke Lymphknoten am Hals.
KW4: 1. HNO-Termin
Verdacht auf Streptokokken, Abstrich wurde gemacht, Befund negativ. Nasennebenhöhlen wieder komplett frei. Lutschtabletten mit Ibuprofen enthalten bekommen, kurzzeitige BEsserung dirket nach der Tablettte. Dicke Lymphknoten am Hals.
KW5: Halsschmerzen noch schlimmer (nun auch linke Seite), 2. HNO-Termin, Diagnose: Rachen- und Kehlkopfentzündung, Antibiotkium (Cefadroxil 1000mg) bekommen, soll ich aber nur 7 Tage einnehmen, obwohl Packungsgröße für 12 Tage ist. Für 1,5 Tage krankgeschrieben, damit der Körper Ruhe bekommt.
Ende KW5 und IST-Zustand: Halsschmerzen sind weg, aber sehe im Rachen (da, wo früher die Mandeln waren, noch hellgelbe - weiße Verfärbungen). Lymphknoten nur noch leicht geschwollen.
Seit Ende KW3 nun immer ein komisches, teils schmerzhaftes Gefühl in der Brustgegend. Meistens linksseitig, aber gelegentlich auch rechtsseitig. Habe das Gefühl, dass ich den Herzschlag viel kräftiger als früher spüre. Manchmal zieht es leicht links... Freitag hatte ich nach der Arbeit richtige Seitenstiche, dabei bin ich normal gegangen. Keine atemabhängige Schmerzen.
Meine Fragen:
Soll man AB nicht immer komplett aufbrauchen? Wieso sagt die Ärztin ich kann nach 7 Tagen aufhören?
Wie schnell kann sich so eine "verschelppte" Grippe auf das Herz auswirken?
Wann sollte man das untersuchen lassen?
Ist es überhaupt das Herz oder einfach die Psyche?
Was könnte passieren, wenn man nichts unternimmt (außer tod umkippen?)
Da ich keinen starken Husten hatte, glaube ich nciht das es einfacher Muskelkater ist.
Ich weiß, man soll eigentlich nicht rauchen, wenn man einen entzündeten Hals hat, aber komplett lassen, kann ich es auch nicht, habe es also stark reduziert. Macht das dann einen Unterschied, als würd ich "normalviel" rauchen?
Ab wann hat man eine Erkältung/ Grippe verschleppt? Kann man das irgendwie zeitlich eingrenzen?
Hab halt echt schiss, dass ich die Erkältung/ Grippe verschleppt habe und das aufs Herz gegangen ist und wenn man es googelt, bekommt man nur noch mehr Angst.
Und ich will nicht schon wieder zum Arzt, momentan war ich fast jede Woche beim Arzt, oft während der Arbeit, da die Termine sich nicht anders legen lassen konnten.
Mir wird es langsam peinlich, dass ich jetzt schon so lange damit rumhühner und wenn ich jetzt schon wieder zum nächsten Arzt muss, denken meine Kollegen doch auch irgendwann ich hätte einen Knall...
Über Ratschläge, Meinungen und Hilfestellungen freu ich mich sehr.
Danke schon mal für die kleine Vetröste-Nachricht, dann weiß man schon mal, dass sich da jemand Gedanken macht und fühlt sich nicht ganz so allein gelassen.
Ich weiß nicht, ob es wichtig ist, aber manchmal schmerzt es stärker, wenn ich den Bauch kräftig einziehe und manchmal hab ich das Gefühl, als wären es die Rippenknochen... aber ich habe gelesen, dass wenn man eine Rippenfellentzündung hat auch Fieber hat und bisher hatte ich nur bei der Nasennebenhöhlenentzüdung leicht erhöhte Temperatur, ansonsten gar kein Fieber. Aber in meiner Familie neigen wir auch nicht so zu Fieber, ich neige eher zu sofort dicken Lymphknoten, manchmal springen die an ohne dass dann eine Erkältung o.ä. ausbricht, als wenn die das schon bekämpft hätten.
Und keine Sorge, das wurde schon untersucht (4-5 Jahre her), die hatten damals kurzzeitig Verdacht auf Hepatits C, HIV oder Hodgkinsche Krankheit, konnte aber durch Blutuntersuchungen alles ausgeschlossen werden...
Keine Ursache! Ich fand Deinen Fall einfach interessant, da bin ich dann ohnehin "dran"
Die zusätzlichen Infos helfen mir schon extrem weiter. Auf diese Weise kann ich einige Möglichkeiten in der Differentialdiagnose ausschließen.
Die besten Wahlmöglichkeiten bisher sind: Costochondritis, Myositis. Es scheint aber noch eine Restinfektion vorhanden zu sein, anders lassen sich die noch leicht geschwollenen Lymphknoten nicht erklären. In dem Fall hätte die Ärztin ohnehin sagen müssen, daß Antibiotika immer bis zum Ende aufgebraucht werden müssen. Auch wenn die Packung rein rechnerisch länger reicht als bis zum "Wohlfühltermin"... Außerdem wurde nur Strep ausgeschlossen. Was ist mit anderen Bakterien, z.B. Staph???
Ganz ausschließen möchte ich aber auch andere Dinge nicht. Da wäre z.B. Mononucleosis oder auch etwas psychisches... Letzteres mag befremdlich klingen, aber die Möglichkeit besteht.
Genaueres gern auch per PN oder Mail. Überlasse ich Dir!
Danke schon mal für die Anwort und Anreize.
An Drüsenfieber habe ich heute morgen auch schon gedacht. Ich hatte das schon mal vor ca 7 Jahren. Ich hatte damals weder Fieber noch irgendwelche anderen stärkere Anzeichen. Ich bin nur ständig in Ohnmacht gekippt und hatte lange geschwollene Lymphknoten. Bin damals auch von Arzt zu Arzt gerannt, da keiner sich erklären konnte, warum ich so oft umkippe und irgendwann hat dann mal ein Arzt in meinem Blut Antikörper entdeckt und damit wussten wir, dass ich Drüsenfieber hatte und es alleine bekämpft hatte... Manchmal verstehe ich die Ärzte nicht (soll nun kein Angriff sein), wie kann so was erst nach 6 Monaten entdeckt werden
Nun denn, da es im Hals nun auch schon wieder stärker wird mit dem Schmerz, habe ich gestern noch mal mit der HNO Ärztin einen Termin für heute abend ausgemacht, werde berichten, was dabei herauskommt.
... und irgendwann hat dann mal ein Arzt in meinem Blut Antikörper entdeckt und damit wussten wir, dass ich Drüsenfieber hatte und es alleine bekämpft hatte... Manchmal verstehe ich die Ärzte nicht (soll nun kein Angriff sein), wie kann so was erst nach 6 Monaten entdeckt werden
Nun denn, da es im Hals nun auch schon wieder stärker wird mit dem Schmerz, habe ich gestern noch mal mit der HNO Ärztin einen Termin für heute abend ausgemacht, werde berichten, was dabei herauskommt.
Keine Sorge, ich hab's nicht als Angriff verstanden. Ich kenne das Problem von anderen Patienten. Meist liegt es daran, daß die meisten irgendwann nur noch ihre üblichen Standarddiagnosen kennen, dabei aber vergessen, daß es auch andere Möglichkeiten gibt - bei fast gleicher Symptomatik. Schätze, genau deswegen bin ich oft besser (ist kein Eigenlob, also bitte nicht so auffassen!), da ich lieber bei den Prinzipien der Differentialdiagnose bleibe. Genau hier liegt nämlich die Lösung...
Das mit dem Termin ist eine gute Idee. Bin mal gespannt, was sich ergibt. Manche Erreger bleiben schließlich recht lange (teilweise für immer) im Körper, und können bei entsprechender Gelegenheit wieder aktiv werden.
Das mit dem Termin ist eine gute Idee. Bin mal gespannt, was sich ergibt. Manche Erreger bleiben schließlich recht lange (teilweise für immer) im Körper, und können bei entsprechender Gelegenheit wieder aktiv werden.
Denke mal, die gute Ärztin wird mir erstmal den "Hintern versohlen", denn ich glaub, dass ich schon selber Schuld habe, dass das mit dem Hals nicht wirklich besser wird.
Immerhin hab ich bis auf 2 Tage weiter geraucht, auch wenn ich es deutlich minimiert habe (im Durchschnitt täglich: 2-4 Zig/ 1 Joint)... förderlich war es bestimmt nicht, ebenso wenig, dass ich am WE über mehrere Stunden mit Freunden bei mir zu Hause gehockt habe und alle um mich herum gequarzt haben...
Was meinst du, könnte ich noch etwas bewirken, wenn ich erst jetzt mit dem Rauchen aufhöre? Kann es dadurch schneller wieder besser werden? Und was ist eigentlich schlimmer für den Hals: Zigarette oder Joint? Trau mich ehrlich gesagt nie den Ärzten zu sagen, dass ich nicht nur Kippen rauche...
Es ist immer von Vorteil, mit dem Rauchen aufzuhören, egal wann. Das beste ist jedoch, wenn man nie damit anfängt. Es bessert sich nicht alles sofort, aber im Lauf der Zeit wird es das. Es gibt diverse Studien dazu. Nicht nur die Atemwege (incl. Lunge) werden es Dir danken, sondern auch der Rest vom Körper. Hey, wenn Du es wirklich vorhaben solltest und schaffst, dann schmeckt auch jedes Essen und Getränk besser. Nase ißt mit! Ich hab jetzt nicht alle Daten im Kopf, aber nach einigen Jahren Rauchfrei hat man wieder die Erkrankungsrisiken von Nichtrauchern, auch was Krebs betrifft.
Und was Gras betrifft: Es ist ein Einstieg, es bleibt auf Dauer nie dabei. Wenn man sich gut fühlen möchte, dafür gibt es bessere Methoden (Mir hilft z.B. ein medizinisches Rätsel. Wenn ich es vor anderen Ärzten rauskriege und korrekt liege, was ziemlich oft ist, dann ist das für mich mein persönliches High...). Gleiches gilt für Geselligkeit. Relaxen und mit Freuden zusammen sein kann man auch ohne Stoff! Denk mal drüber nach. Schätze, Du bist am "Nachdenk-Punkt" angekommen! Nutze dies!
Denk mal drüber nach. Schätze, Du bist am "Nachdenk-Punkt" angekommen! Nutze dies!
Oh ja, da bin ich schon länger angekommen, denn man wird ja nun auch nicht jünger und irgendwann möchte ich vielleicht auch mal Kinder bekommen - gesunde Kinder!
Wenn ich es geschafft habe mit der Raucherei aufzuhören, werde ich es hier bekannt geben.
Hatte ja gestern meinen HNO Termin. Die Ärztin sagt, die jetzigen Halsschmerzen wären nur eine Reizung und ich solle mal die 8. AB-Tablette nehmen Ich werd das Zeug jetzt einfach bis zum Ende aufbrauchen, so wie es eigentlich jeder Arzt einem sagt. Dieses "Ja, dann nehmen sie jetzt halt noch eine mehr" find ich schwachsinnig.
Meine anderen Beschwerden hat sie abgetan mit den Worten "es gehe im Moment ja eh ein Magen-Darm-Infekt um". Ich glaube, sie wollte schnell Feierabend haben (es waren nur noch 10 Min Sprechstunde) und hat mich auch nicht ganz ernst genommen. "Wieso sollte das aufs Herz gehen, wir haben ja behandelt und Streptokokken waren da ja auch nicht"
Was soll ich denn nun machen?
Einfach abwarten und das AB erstmal zu Ende nehmen oder schon wieder einen neuen Arzt aufsuchen?
Nimm erstmal die AB zuende. Stimmt schon, eigentlich soll man die Packung komplett aufbrauchen, auch wenn man sich besser fühlt. Das liegt daran, daß meist noch ein paar Erreger im Körper sind, die sich nach verfrühtem Absetzen wieder erholen. Dann gibt's einen Rückfall und der wird meist schlimmer.
Die Ärztin taugt dann wirklich nicht soo sehr viel. Klar, jeder will Feierabend haben, aber gerade in dieser Branche gibt das den Patienten einen miesen Eindruck. Und lapidare Erklärungen bringen nun überhaupt nichts. Da wird nicht wirklich nachgedacht. Erst Hirn einschalten, dann reden... Ist nur meine Meinung...
Viel Erfolg beim Aufhören! Ich drück Dir beide Daumen. Wenn Du willst, die Großen Zehen noch zusätzlich. Halte durch, es lohnt sich wirklich!