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Hallo,
ich möchte nicht lange drumherum reden und hoffe ich habe das richtige Hauptthema für mein Problem gefunden!
Ich habe seit einigen Jahren Probleme mit dem Magen. Wann genau das angefangen hat kann ich so genau eigentlich gar nicht mehr sagen! Jedenfalls wird mir ganz plötzlich schlecht! Bis vor ein paar Monaten (September 2009) war das auch nur dann da, wenn ich zum Beispiel mit Leuten einen netten Abend verbringen wollte! Allerdings nur, wenn ich auch dort geschlafen habe bzw wenn bei mir übernachtet wurde! Je weiter der Abend fortschritt desto deutlicher merkte ich einen Druck auf meinen Magen. Wenn dann alle ins Bett gehen wollten konnte ich nicht schlafen und zwar die ganze Nacht nicht. Ich lag immer mit Magenschmerzen wach. Morgens wenn ich dann um 6 Uhr (weil ich einfach keine Lust mehr hatte liegenzubleiben) aufgestanden bin war alles wieder ok und die Schmerzen weg. Wunderbar neuer Tag kann beginnen. Ihr solltet vielleicht noch wissen, dass ich auch einige Zeit nicht bei meinem Freund schlafen wollte (seit November 2009 zusammen) aber nach einiger Zeit was es kein Problem mehr für mich und jetzt schlaf ich wie ein Baby auch wenn er da ist.
Doch seit September 2009 habe ich pausenlos Magenschmerzen. Meistens ein Druck im Oberbauch genau zwischen den Rippenbögen. Ich war auch schon ganz oft beim Arzt. Habe eine Blutuntersuchung, Ultraschall und Magenspiegelung hinter mir aber es ist nichts gefunden worden. Dann in den Herbstferien lag ich 2 Wochen nur im Bett und konnte kaum aufstehen so schlecht ging es mir.
Über Sylvester war es dann wieder ganz schlimm. Ich konnte nicht wie die anderen ganz entspannt feiern (obwohl ich das gerne getan hätte) sondern musste mich wieder mit den Schmerzen (wirklich schlimm) auseinandersetzen...
Jetzt würde ich gerne wissen, ob irgendjemand eine Idee hat, was das sein könnte.
Ich habe im Internet einiges über Phobien und Depressionen in dem Zusammenhang gelesen. Könnte es wirklich das sein?
Wenn ihr noch weitere Fragen habt dann fragt ruhig.
Ich verzweifel langsam wirklich.
Lg
Charee
es könnte sich um Reizmagen handeln. Wenn alles Organische ausgeschlossen wurde, ist dies eine gute Option. Reizmagen kann nämlich auch psychische Ursachen haben.
Wenn Du mehr Infos dazu möchtest, auch mögliche Abhilfen, gern!
Hallo,
erstmal danke für die Antwort! Davon hab ich schon gelesen! Aber weitere Infos wären trotzdem super und vor allem was kann man dagegen tun?
Lg Charee
Hier also wie versprochen die Daten. Ich werde das alles soweit zusammenfassen und so einfach wie möglich schreiben. Ich kann auch auf Fachchinesisch, aber dann kapiert es hier kaum wer.
Die Symptomatik ist Dir selbst ja bekannt. Manchaml stellt sich das Ganze auch ähnlich wie eine Nahrungsmittelunverträglichkeit dar. Streß und Medikamente sowie Probleme in der familiären Situation können auch zum Krankheitsbild beitragen. Gleiches gilt für eine depressive Grundstimmung.
Ganz selten kann auch eine Pilzerkrankung möglich sein (meist Candida), aber das ist nur bei 1% der Fälle so.
Um Dir aber etwas die Angst zu nehmen, es ist keine bösartige Erkrankung. Es hilft unter anderem Streßabbau (hier kann eine Psychotherapie sehr erfolgreich sein), regelmäßig und ausgewogen essen, nach Möglichkeit nicht Rauchen und keinen Alkohol
Medikamente sind auch möglich, aber nur dann, wenn vom Patienten ausdrücklich gewünscht. Hier eine Auswahl: Metoclopramid, Domperidon. Iberogast und sab simplex wirkken nur teilweise.
Pflanzliche Alternativen: Iberogast Tinktur, Enteroplant Kapseln oder Pascopankreat N Tropfen.
Auch in der Homöopathie gibt es Möglichkeiten. Diese sind: Jsostoma S Tabletten. Bei akuten Beschwerden sollen diese an den ersten zwei Tagen stündlich eingenommen werden (je 1 - 2 Tabletten) bis zur Besserung. Danach 3 mal täglich 1 - 2 Tabletten jeweils zu den Mahlzeiten im Mund zergehen lassen.
Hey,
erstmal vielen Dank für die Infos! Beim Reizmagen ist es auch normal das man immer Schmerzen hat? Bzw nicht unbedingt schmerzen sondern auch mal einfach unwohlsein...Nachts schlaf ich übrigens eigentlich gut und habe auch keine Probleme! Rein theoretisch könnte ich ja mal meinen Hausarzt darauf ansprechen!
Lg Charee
Ja, ist gut möglich. Psychosomatik scheint hier wirklich die Ursache zu sein. In dieser Hinsicht int eine Konfliktberatung sinnvoll. Sonst bleibt nur stützende und/oder symptomatische Therapie.
Mit Glück kann Dein Hausarzt Dir weiterhelfen, auch wenn viele davon eher etwas ungehalten auf Daten aus Internetforen reagieren...